#sommer, #glück #herz #himmel #himmelblau

 


Der Sommer lacht uns an mit Farben

nach denen wir im Winter darben.

Springt erst das Herz ins Himmelblau,

vergessen wir das Regengrau,

dass dennoch wichtig für uns ist,

bei Hitze wird es schwer vermisst.

 

Viel leichter scheint der Tag zu sein,

die Sorgen werden winzig klein,

weil wir den warmen Wind genießen,

mit Vogelsang die Welt begrüßen

und fühlen uns so unbeschwert.

Das macht die Freude doppelt wert.

 

Heut wollen wir nur Schönes sehn,

 dann wird es uns auch gut ergehn.

Ganz unbeschwert nehm ich es hin,

das Glücksgefühl, frag nicht nach Sinn,

treib lieber Unsinn über Tag,

bin froh und selig, ohne Klag.

 

Genießen wir die Sommer-Zeit,

wir wissen, Winter ist nicht weit,

denn immer schneller dreht das Rad

uns über unsern Lebenspfad.

Wir merken‘s kaum, es flieht davon -

das Leben – das oft still verglomm.

 

floravonbistram 1998




#wildrose

 

Rose so zart, Rose so fein

du sollst  und wirst immer 

mein Liebling hier sein.

Dein zierliches Blütenkleid,

der süßzarte Duft,

ist so bezaubernd,

der leise uns ruft.

Bescheiden, doch lockend

für Menschen und Tier,

so stehen die Wildrosen

leuchtend vor mir.

 

floravonbistram1998




 

#mohn #ballett #elfen


Sie schwingen die Röcke im Sonnenschein,

Ballettrobe, duftig wie Seide

ein wenig verknittert sind manche am Bein,

doch weit leuchten sie über die Weide.

 

Im Wogen der Gräser  leicht tanzen die Elfen

durchfliegen die Wölkchen  ins Himmelblau,

sie geben uns Frohsinn und wollen so helfen,

mit Tränken, gewonnen aus Nebeltau.

 

In  rosa und lila, mit  rot - weißen Träumen

hat Mohnblumenschneider sie eingehüllt.

Als Blickfang in grünen Landschaftsräumen

sind wir  voller Sonnenglanz glückerfüllt.

 

floravonbistram 1975











 

 

Du bist meine Kraft

 

Ein Licht  durchflutet im Erinnern Stunden

und klingt in uns als helle Melodie,

erinnert, dass im Ballsaal wir gefunden,

den großen Traum von Glück und Harmonie.

 

Das Lied, das seelisch nur wir zwei verstanden,

das mich jetzt trägt in mancher dunklen Nacht,

wir Herz an Herz mit Liebesband umwanden,

ist nicht verstummt durch jene große Macht,

 

die ungefragt dich schweigend mir genommen,

das Bündnis hier auf Erden hat  gebrochen,

du bist in neuen Weiten, wieder heimgekommen,

es blieb so vieles doch noch ungesprochen.

 

Und dennoch liegt in mir das Urvertrauen,

der Grundstein, mit dem Jeder Alles schafft,

auf ihm werd ich mein neues Leben bauen,

ich fühle dich und das gibt mir die Kraft.

 

floravonbistram1978




#Zauberrosen #rosen #duft #sonne #kuss

 


Wenn die Zauberrosen blühen,

zartes Leben, großer Duft,

wenn die Sonnenstrahlen glühen,

jeder Vogel: Sommer ruft.

 

Fühlst du Schmerz im Lebensfluss,

nichts will heute dir recht glücken,

dann empfang den Rosenkuss,

ohne Blüten gleich zu pflücken.

 

Diese solln für alle bleiben,

Zärtlichkeit und Glück erwecken

und noch im Vergehen zeigen,

dass sie voller Liebe stecken.

 

floravonbistram 1993
















#rosen #sonne #sterne


Ich atmete tief

und der Duft der Rosen

schenkte mir Flügel

 

Ich umarmte die Sonne

sie hüllte mich liebend

in Rosenblätter

 

 Ich küsste die Sterne

sie ließen den Goldtau tröpfeln

und tränkten die Welt

 

Ich sang mit den Wolken

sie trugen mich weich

und wohlig durch die Zeit

 

Gebettet auf den Wunderschönen

begossen vom Himmel

schwelgte ich im Rosenbett

 

floravonbistram 2001






#herz #liebe #blumen #hoffnung

 

 

Ich pflanzte vor Jahren voll Liebe ein Herz,

begoss es mit Wasser des Lebens und Glück

und hoffte, dass einmal jeglicher Schmerz

sich zieht in die Kammern der Trauer zurück.


Du kamst in den Garten und nicktest mir zu,

mit Augen, so leuchtend, Vergissmeinnichtblau.

Zwei Blumen der Hoffnung, gesetzt voller Ruh

getränkt mit der Wolken himmlischem Tau.

 

Umflogen von Vögeln, von Bienen umschwärmt,

hat dieses Erleben uns nahe gebracht.

in Wärme und Freude uns kennengelernt

und um uns herum hat die Welt hell gelacht.

 

Ein Herz, ganz aus Blumen, die Nachtigall singt

und Küsse wie Honig, so samtig und warm,

das Wasser des Lebens aus Bodenquell springt,

wer dies nie erlebte, der ist liebesarm.

 

 

floravonbistram 1997




 

 

Wunderschöne #Rosenblüte

 

Wunderschöne Rosenblüte,

Kuss der holden Aphrodite,

voller Leidenschaft und Lust,

alle du bezaubern musst.

 

Ein Parfum der edlen Art,

einfach hinreißend und zart,

aber auch voll heißer Glut,

taucht es tief in unser Blut.

 

Zauberdüfte Blatt an Blatt

machen trunken, machen matt.

Himmelsmächte streuen Liebe,

Leidenschaft so immer bliebe.

 

Cythere, du vom Mittelmeer,

trägst Rosen und Alraunen her.

Zeuskind, uns so reich beschenkst.

Danke, dass du an uns denkst.

 

floravonbistram 1997




#Nacht der Rosen #rosen #nacht

 

Ich hörte eines Liedes Klang,

ein zarter Duft mich warm durchdrang.

Es war die Nacht der Rosen.

 

Ich sah den Mond am Himmel stehn,

ein milder Wind ließ Wünsche wehn,

in einem Traum der Rosen.

 

Die Nacht trug eine Melodie,

ein Fluidum so fein wie nie,

es atmen unsre Rosen.

 

Ein Hauch von Liebe dringt hinein

ins kleinste Herzenskämmerlein,

denn so umarmen Rosen.

 

Oh süße Ruh, oh Himmelslied,

wenn dann die Nacht zum Morgen flieht,

dann wird’s ein Tag der Rosen.

 

floravonbistram 1992






Manchmal möchte ich nur springen

 

Manchmal möchte ich nur springen,

hüpfen so auf einem Bein,

fröhlich nur ein Liedchen singen,

ohne Denken einfach sein.

 

Auch im Stillesein nur lauschen,

auf die Lieder der Natur,

hören wie die Wellen plauschen

ohne Sorgen, schlicht und pur.

 

Komm mit über Pfützen hüpfen,

gerne halte ich dann Rast,

in die Kinderschuhe schlüpfen,

ohne Eile, ohne Hast.

 

floravonbistram 1997




Wenn uns #Wehmut mal beschleicht

 

Wenn uns Wehmut mal beschleicht

und die Freude nicht mehr reicht,

um den Tag mit Dank zu leben,

lasst uns schnell den Becher heben,

der uns herzbescheiden lehrt,

wie man Harm in Frohsinn kehrt.

 

Er enthält die Wegeszehrung,

die da dient zur Hoffnungmehrung.

Was sich in den Weg gestellt,

schieben wir aus dieser Welt,

und wir tragen beim Durchwandern

dann auch mit die Last des Andern.

 

Trinken wir uns aus der Trauer,

reißen um so manche Mauer,

der Verluste, des Erlebten,

unter denen wir erbebten.

Lasst uns neu gestärkt  betrachten,

was wir so aus allem machten.

 

floravonbistram 2001




#Gärtner in der Flora-Welt

 

 

Als Gärtner in der Flora-Welt

bin ich auf Schönheit eingestellt.

Ich traf heut auf den Schmetterling,

der zur Fee Lilie rüberging.  

Gemeinsam schwebten wir im Tanz

auf Regenbogens leuchtend Kranz.

Wir lieben Träume allerorten,

sie öffnen unsre Seelenpforten

 

floravonbistram




 

...weil ich einfach traurig bin.

 

Vieles macht heut keinen Sinn,

weil ich einfach traurig bin.

Trag schon Tage diesen Kummer,

er vertreibt mir auch den Schlummer,

lässt mich grübeln und auch weinen,

aber dennoch möcht ich keinen

den ich kenne, hier belasten,

mit Gedanken, den verhassten.

 

Dacht, dass wir seit vielen Jahren

wirklich gute Freunde waren.

Ich stand immer für dich ein,

wollte gerne Helfer sein,

deine Hand im Leiden halten

und den Tag mit dir gestalten,

weil er dich doch oft so schafft,

wenn dir fehlt die ganze Kraft.

 

Doch nun hörte ich dich lachen,

über mich dich lustig machen,

dass ich springe, wenn du magst

und du jammerst und auch klagst.

Schnippen mit den Fingern nur

schicke mich auf Helfertour.

 

Ich geh nicht mehr zu dir hin,

weil ich einfach traurig bin.

 

floravonbistram1997




 

#Ballade vom Garkeinglück

 



Ballade vom Garkeinglück

 

so viele menschen leiden not

du futterst still dein abendbrot

und rufst trotzdem: „oh graus,

mein leben schaut so traurig aus.

 

ich hatte nie im leben glück,

schau ich nur einmal still zurück,

ich musste immer glücklos leiden,

drum werd ich einmal sauer scheiden.

 

ihr liegt auf euren ruhekissen,

müsst wirklich gar nichts hier vermissen,

nur ich hab schönes nie gesehn,

muss freudlos eines tages gehn.

 

ich musste hungern, flüchten, weinen,

und hat als trost und hilfe keinen,

selbst mutter war nur bös auf mich.

wer pflegte sie? natürlich ich.

 

egal, was ihr erzählen wollt,

dass schweres euch auch überrollt,

euch ging es gut, drum seid recht still,

weil ich davon nichts nicht hören will.

 

ihr könnt es wirklich ganz vergessen,

mit mir euch ohne glück zu messen,

ich musste wirklich viel ertragen,

drum will ichs leben lang auch klagen.“

 

die worte gehn mir nicht ans herz,

denn einmal ehrlich, ohne schmerz

geht niemand hier durch unsre welt.

doch wichtig, dass man mut behält,

 

und dass man sieht am wegesrand,

dass immer dort ein glücklein stand,

das wir nur wirklich schätzen müssen,

dann wird es uns auch zärtlich küssen.

 

ich bin erschrocken, traurig auch,

du ziehst heran den dunklen rauch

der nichts hier mal erhellen kann.

lass nicht den klagemantel an.

 

wenn wir uns umsehn, zeigt die welt

genug davon, was uns gefällt

in dem auch immer etwas glück

bleibt für den fühlenden zurück.

 

floravonbistram aus gegebenem anlass






  


Ich schwelgte oft in meinen Träumen,

Ich schwelgte oft in meinen Träumen, 
erlebte sie gern lebensgleich, 
ob zwischen Gräsern, Büschen, Bäumen, 
sie machten meine Zeiten überreich, 

 denn sie verdeckten manches Leiden, 
und küssten mich mit neuem Mut, 
ich schaukelte mich in ihren Zweigen, 
und alles wurde einfach wieder gut. 

 So voller Sehnsucht waren die Gedanken
 und Wünsche so oft unerfüllt. 
Das Träumen öffnete die Schranken, 
so blieben sie nicht lange mehr verhüllt. 

 Vom Himmel hingen an den Sternenbändern 
die Früchte aus dem Seelensehnen, 
ich griff nach ihnen, wollt das Dasein ändern, 
damit wir Frieden nicht als Traum noch wähnen. 

 Ich sehe nun den Mond im Nachtverwehen, 
er schenkt dem Dasein stets ein neues Licht, 
in dem wir unser Heute neu gestaltet sehen. 
Ich träume und ich fürcht mich nicht. 

 floravonbistram 2015



 

Durch unser Fühlen liebt sich wilder Flieder,

er sät ein  Lächeln in bereiten Garten,

die Vogelschar entfaltet Buntgefieder.

derweil wir unsre Wunscherfüllung  still erwarten.

 

Aus tausend Kehlen tönen goldne Lieder

die unsre Herzen wohlig warm einhüllen

und es erblühen in uns immer wieder

Gedanken, die uns sehnsuchtsvoll erfüllen.

 

Auf bunten Wiesen tanzen wir die Sonne,

mit Erdbeermündern küssen wir den Tag,

sind trunken von der Düfte Wonne,

wo keinen ich nach einem Ende frag.

 

Der Blumen Lächeln, oh geliebte Zeit,

wie bist zum Freude schenken du doch stets bereit

Die Seelen schweben leis vom Himmel nieder,

durch unser Fühlen liebt sich wilder Flieder.

 

floravonbistram2006






#frühjahr #düfte seele

 

 

Ich laufe in der blauen Kühle

bei jedem meiner Schritte fühle

ich lächelnd, wie der Frühling ruft

und atme tief bekannten Duft.

 

Natur, die mich in Wolken hüllt,

mit Sinfonie die Sinne füllt,

mit ihrem Lichterglanz umgibt,

wie hab ich immer sie geliebt.

 

Wir zehren lange von den süßen

und milden Düften, die uns grüßen.

Die Seelen durch das Frühjahr schweben

und einen Freudenteppich weben.

 

Kommt, atmet mit mir aus und ein,

lasst alle Freude unsre sein,

und öffnet eure Herzen weit:

Willkommen schöne Jahreszeit.

 

floravonbistram 1988




#flieder #frühling

 In diesem Jahr blühn sehr früh wieder

und leuchten weit in heller Pracht
der lila und der weiße Flieder,
erhellen uns den Tag, die Nacht.
Es trifft ein Duft uns, intensiv,
die Sinne öffnen sich dem Sein,
es ist, als wenn er uns laut rief:
„Nun lasst das Frühjahr ein!“
floravonbistram 1997





War Wanderer in ferner Welt

 War Wanderer in ferner Welt,

treib lebenssatt im tiefen Strom.
Schau hoffend auf zum Himmelszelt,
Musik erschallt im Lebensdom.
Das Lied singt Abschied tausendmal,
bevor Vergessen uns trägt heim,
Begegnungen - noch ohne Zahl –
gibt Allem neuen Lebenskeim.
So wird es immer Wandrer geben,
die friedvoll einfach vorwärts streben,
um einst in sehnsüchtigem Chor
durchschreiten froh das helle Tor.
floravonbistram 2011



#ostern #froheostern