#Lebensende #Tod #Lebensweg



Ende des Lebenswegs

Wenn sich am dunklen Wolkenrand,
ein sanftes Licht mir schimmernd zeigt,
fühl ich am ziehend‘ Lebensband,
dass sich mein Weg dem Ende neigt,

Im Fortgang einer langen Zeit, 
konnt‘ man das Licht mir niemals rauben,
ich bin seit langem schon bereit,
getragen stets von meinem Glauben.

Und dann zur Lebensabendzeit 
wächst neuer Zauber der Gedanken,
der sich in großer Innigkeit, 
um alle Schönheit möchte ranken.

Die Einsamkeit der Abendstille, 
hält oft mich warm umfangen.
Ich schau zurück auf Glückes Fülle,
das leis mit mir gegangen.

Der großen Weisheit schöne Blüte.
ist eingetaucht in reines Licht,
ich beuge mich der Allmacht Güte,
ich wehre einem Ende nicht.

Und hält sie mich dereinst umfangen, 
ersehnte Stille, die ich such,
werd‘ ich in Lichtes Land gelangen
und sanft schließt sich mein Lebensbuch.


floravonbistram


#Dank #Dankbarkeit



Dankbarkeit

Wir haben noch Grün um uns, Felder und Wiesen,
der Wald ist mir nahe und ein kleiner See.
Die Wolken zum Greifen, Erleben mit Tieren,
ich höre ein Singen, Natur spricht zu mir.

Wie sollte ich da in mir zürnen und grollen,
weil dieses und jenes nicht vollkommen ist?
Bin dankbar für alles, was ich so erlebe,
für alles, was mir hier doch täglich geschenkt.


floravonbistram



#Gewitter #Sturm



Gewittersturm

Die Wälder erbeben in machtvollem Dröhnen,
die Sturmhand ergreift sie zerstörend mit Macht.
Die Äste, sie knarren, sie knarzen und stöhnen,
ein Krachen und Bersten durchbricht dumpf die Nacht.

Verstört fliehen Vögel aus uralten Bäumen,
sie torkeln im Toben des Windes zu Fall.
Die Menschen erwachen erschreckt aus den Träumen,
erschauernd und angstvoll durchfährt jeder Knall

des rollenden Donners, der treffenden Blitze.
Schon öffnen sich Schleusen und löschen die Gluten.
Als Wohltat für alle nach lähmender Hitze
ergießen sich kühlend die himmlischen Fluten.


floravonbistram



#Erinnerung und #Dämmerung






Dämmerung


Erinnerung fliegt frei durch dunkle Weiten,
ein tröstend Licht mir aus der Ferne winkt,
wie heller Ruf erreicht mich so aus allen Zeiten
mein Lebenslied, das von Vergang`nem singt.

Auf Schwingen sehnsuchtsvoller Weisen
berührt die Wärme der Empfindungen mein Ich
und Dankbarkeit löst alt - verrostet Eisen,
die schmerzend fest so lang umschlossen mich.

Und in der Dämm`rung stiller Augenblicke,
wenn Sternenstaub das Dunkel mir vertreibt,
weicht Wehmut voller Dank dem Glücke
und haucht vergehend: was einst war, das bleibt.

floravonbistram

#Hochzeit #Die Liebe höret niemals auf #Hochzeitsgedicht



Die Liebe höret niemals auf

Die Liebe höret niemals auf,
so wurd‘ es einst geschrieben,
Korintherbrief, das Hohelied -
Das Wichtigste ist lieben.

Seid ihr verletzt nach einem Streit,
dann zeigt euch bitte gütig,
denn wisset, was die Schrift euch sagt:
die Liebe ist langmütig.

Sie handelt nicht im Eigennutz,
lässt sich zum Zorn nicht reizen,
drum tragt euch keine Fehler nach,
mit Liebe niemals geizen.

Sprecht auch die Wahrheit allezeit,
der Lüge bleibet abgewandt.
Die Liebe glaubt, erträgt und hofft.
denn Liebe hält der Prüfung stand.

Ich segne euch mit meinem Gruß
und bitte euch, schaut auch gut drauf,
dass sie sich bei euch stetig mehrt...
Die Liebe höret niemals auf.


floravonbistram zum Juni 2017



#Hochzeit

Die Hochzeit meines Sohnes und seiner Auserwählten



Guten Morgen, liebe Freunde.

Zuerst allen ganz herzlichen Dank für die guten Wetterwünsche, es hat wirklich geklappt, es blieb trocken.
Die wunderbare Trauung unter freiem Himmel im Wald konnte ohne feuchten Segen von oben durchgeführt werden...die Feuchtigkeit, die die Seele der Zeremonien in die Augen zauberte, war willkommen.
Ich möchte Euch heute nur einen kleinen Einblick geben, wo wir gefeiert haben.
Mitten im schönen Hildesheimer Wald liegt ein Pfadfinderplatz. 

Ein Haus mit Küche und sanitären Einrichtungen ist vorhanden und eine Art Zwei-Seiten-Schober, der mit Planen verschlossen wurde. Ein Extrazelt für Büffet und Getränkestand war errichtet und für die Ankommenden und für den Sektempfang waren Tische aufgebaut (hier gab es dann auch meine Minimuffins und von der Brautmutter bereitete herzhafte Happen.




Ein Feuerplatz war für das nächtliche Lagerfeuer vorbereitet.

Begeistert war ich, wie schön innen und außen das Thema umgesetzt wurde...Blau-Weiß (mein Sohn ist doch von Kindesbeinen an ein Schalkefan und unser hiesiger Fußballverein hat auch die Farben Blau-Weiß)...schaut einfach ein paar Fotos. 













So fleißige Hände haben alle Dekoarbeiten hergestellt, 
zusammengefügt, aufgebaut... 
ein DANKE auch von mir, ich kann ja immer nicht so helfen,
doch wenigstens die Schreibarbeiten, 
wie Einladungen, Menue-und Getränkekarten
und die Sitzplatzkarten konnte ich erledigen.




Nach dem Willkommensgruß begab sich die Gesellschaft auf die vorbereiteten Plätze, um dort auf die Braut zu warten. Eine Sängerin, eine frühere Schulkameradin des Bräutigams begeisterte mit ihrer schönen klaren Stimme.
Endlich fuhr der Wagen vor und die Braut wurde von ihrem Vater zu ihrem Platz geführt.




Voran schritt der kleine Neffe der Braut, der ein Schild trug: 
„Jens, hier kommt Dein Mädchen“. (Bild muss ich nachreichen)


Absolut anrührend.


In einem schmal in der Silhouette gehaltenen, nach unten auslaufenden, trägerlosen Kleid mit langer Schleppe und einem zarten Schleier, der am Hinterkopf im aufgesteckten Haar befestigt war schritten Vater und Tochter nach vorne und der Brautvater übergab die Braut an den Bräutigam.







Der Pfarrer, der die Braut schon getauft hatte, fand liebevolle, schöne Worte, die natürlich durch den Glauben geprägt waren. Für mich sehr überraschend das Thema, das ich auch für mein Gedicht gewählt hatte… aus dem Korintherbrief das Hohe Lied der Liebe…schööön.
Danach folgten alle dem Brautpaar zu dem Platz, auf dem die große Gratulationparade abgehalten wurde.
Die von mir bestellte Dudelsackspielerin zog ein und untermalte alles,



 auch noch, als die Luftballons mit Kärtchen verteilt wurden, auf die die Gäste ihre Wünsche für das Brautpaar schrieben und die natürlich auch an sie adressiert waren. Die potentiellen Finder wurden darauf auch gebeten, diese Karten zuzuschicken und auf Kommando entließen wir unsere Wünsche  himmelwärts, was der Wind teilweise vereitelte, der einige Ballons in die Bäume drückte.





Von Anfang an war ein Fotografenteam für Film und Foto dabei und versammelte nun noch einmal einzelne Gruppen um das Brautpaar.

Ein Stativ war aufgebaut, darauf die Fragmente von Pusteblumen zu sehen waren. Wir konnten mit verschiedenen Stempelfarben einen Fingerabdruck als Samen hinterlassen und dort unseren Namen ganz klein eintragen


Und nach dem einen oder anderen Getränk trudelten so nach und nach alle auf ihren Plätzen ein.
Schon vorne konnte jeder an der umrankten Tafel erkennen, wo sein Platz war, die Tische waren nummeriert.



Zuerst hielt der Brautvater seine sehr herzliche Rede, in der er auch die Arbeit aller Helfer würdigte.
Als Bräutigammutter las ich dann mein Gedicht und der Bräutigam fesselte in seiner Rede Alle, indem er die Liebesgeschichte der Beiden in lockeren, aber wieder auch sehr bewegenden Worten erzählte.
Aber auch die Dankesworte fehlten nicht.
Dann wurde es Zeit für Essen und Trinken…schaut einfach einige Bilder davon…lecker und reichlich.




Als alle satt waren, hatten mein jüngerer Enkel und eine meiner Nichten noch das wundervolle  Lied „All of me“ vorbereitet. Lisa am Klavier und Justin mit dem Saxophon…obwohl sie nur wegen der wohnlichen Entfernung (Lisa studiert in Bayern) nur einen Abend zum gemeinsamen Üben hatten, klappte es wunderbar.




Bald danach wurde mit dem Brautpaartanz und vielen Wunderkerzen die Tanzfläche für die ersten Tänze freigegeben.



Natürlich machte das dann wieder Appetit und so wurde die Hochzeitstorte hereingebracht
Zu der Hochzeitstorte ist zu sagen: Ein Freund meines Sohnes lebt mit seiner Familie in Abu Dhabi. Das Ehepaar reiste schon vor über einer Woche an und Yvonne zauberte die Torte...Tag und Nacht wurde daran "gefeilt und geschliffen" und es waren so viele Schwierigkeiten zu bewältigen...einmal unsere für uns normalen, aber für diesen Zweck eigentlich zu kleinen Backöfen, dann die Kühlschränke, sowohl nebenan bei meiner Tochter, als auch bei mir, waren im Grunde zu klein, um wirklich hilfreich zu sein und dennoch hat sie es geschafft...wenn ich nur dran denke, wie sie noch in den Nächten an den Verzierungen gearbeitet hat...natürlich ist jeder Tropfen, jedes Blatt, jede Blüte Handarbeit und die Überraschung kam dann für alle, als die Torte gedreht wurde.




Die Liebe höret niemals auf

Die Liebe höret niemals auf,
so wurd‘ es einst geschrieben,
Korintherbrief, das Hohelied -
Das Wichtigste ist lieben.

Seid ihr verletzt nach einem Streit,
dann zeigt euch bitte gütig,
denn wisset, was die Schrift euch sagt:
die Liebe ist langmütig.

Sie handelt nicht im Eigennutz,
lässt sich zum Zorn nicht reizen,
drum tragt euch keine Fehler nach,
mit Liebe niemals geizen.

Sprecht auch die Wahrheit allezeit,
der Lüge bleibet abgewandt.
Die Liebe glaubt, erträgt und hofft.
denn Liebe hält der Prüfung stand.

Ich segne euch mit meinem Gruß
und bitte euch, schaut auch gut drauf,
dass sie sich bei euch stetig mehrt...
Die Liebe höret niemals auf.


Das sagt Euch in Liebe
Mama Mimi



Fortsetzung folgt

#Sonnenwende #Mittsommernacht


Sommersonnenwende

Magisch lockt die Sonnenwende,
kleine Wesen auf die Au,
Elfen tanzen froh- behende,
Feen sammeln Morgentau,

den sie Menschen anvertrauen,
die Gefühle sich bewahrt,
die noch in die Seelen schauen,
heilend der Natur  verpaart.

Mädchen pflücken wilde Blumen,
sieben Sorten soll’n es sein
pflücken sie von sieben Wiesen,
legen sie ins Bett hinein.

Warten hoffend auf den Freier,
denn die Sommersonnwendnacht
zeigt im Traum die Hochzeitsfeier
und wer ihnen zugedacht.

Dürfen dabei niemals sprechen,
auch der Traum ist nur für sie,
wenn sie doch das Schweigen brechen,
kommt der Bräutigam wohl nie.


floravonbistram1970




#Rosen



Oh Rosen, ihr Gottesgeschenke


Heut früh hab ich in meinem Garten
ein Leuchten und Funkeln gesehn,
es war an der Hecke am Rande,
wo lange die Rosen schon stehn.

Ich folgte gebannt diesen Lichtern,
ein Summen lag froh in der Luft,
Insekten umschwebten die Beete,
gelockt von betörendem Duft.

Die Tropfen des Frühsommer-Regens
besetzten die Blüten  mit Glanz,
voll Anmut und lieblichster Schönheit
entstand diamantener Kranz.


floravonbistram


#Weltgeschehen



Nicht meine Welt

Nicht meine Welt, nicht meine Zeit,
ich komm‘ bald nicht mehr damit klar,
nur Mord und Totschlag weit und breit,
nichts ist mehr so, wie es mal war.

Gedealt, gesoffen und geklaut,
schmarotzt, verleumdet, ehrverletzt,
und Bomben kaum versteckt gebaut,
Rezept gibt’s online, weil vernetzt.

Wir sehen die, die alles kriegen,
Milliardenlohn für das Betrügen.
Im Daseinskampf muss unterliegen,
der nicht bewandert ist im Lügen.

Wir beugen uns den Wünschen derer,
die fordern, was sie nie besaßen.
Für uns wird alles immer schwerer,
wir trau‘n uns kaum noch auf die Straßen.

Man will uns Altvertrautes nehmen,
beruft sich auf den eignen Glauben,
das Heimatliche wird zum Schemen.
Wann wird man uns die Freiheit rauben?

Wer kritisch wird, benennt man gern
als Nazi, weist auf altes Handeln.
Wir fürchten fast, es ist nicht fern,
dass wir in Burkas werden wandeln.

Wer Hilfe braucht, soll sie erhalten,
doch auch in eingeschränktem Rahmen.
Es gibt zu viele der Gestalten,
die heimlich, tückisch hierher kamen.

In Vielen sitzt die Angst vor Morgen,
sie wissen nicht, wie’s weiter geht.
Die Politik heilt keine Sorgen,
da geht’s nur drum, wer vorne steht.


floravonbistram



#Arbeit #Geld #Staat



Nach einem Gespräch mit einer Arbeiterin, die 3 Jobs hat...


Klagelied einer Malocherin

Ich konnte nicht schlafen, hab nur in der Nacht
betrübt und verängstigt an‘s Konto gedacht.
Wir zahlen und zahlen –wir sind ja so dumm
und buckeln uns immer den Rücken ganz krumm.

Und doch reicht das Geld nicht, egal wie wir‘s drehen,
in immer mehr Jobs muss die Kraft uns vergehen,
wir strampeln und rechnen, wir rennen und hasten,
sind völlig erdrückt schon von Schulden und Lasten.

Wir schauen verwundert, wie Andere leben,
sie lassen vom Staat sich die Gelder stets geben.
Sie rauchen und saufen, sie zocken, sehn fern
siehst du ihre Autos, sehr oft mit `nem Stern,

dann fragst du dich sicher, warum bist du ehrlich,
betrügen, beklauen ist doch nicht gefährlich,
man sitzt, wenn erwischt, nichts im Gefängnis mehr aus,
geht pfeifend und lachend mit der Sippe nach Haus,

erzählt seinen Freunden, wie dumm Deutsche sind,
krallt noch mal schnell Gelder für irgendein Kind,
dass man als sein eignes gut ausgeben kann,
denn niemand kann‘s prüfen, man lügt was man kann.

Doch schuften wir weiter, die Kinder sind wichtig,
wir zeigen auch ihnen stets, Arbeit ist richtig,
doch sie werden älter, erkennen und meinen,
dass sie diesen Krampf hier nur noch verneinen.

Auch sie wollen Leben ganz anders erleben,
und nicht ihre Kräfte für And‘re vergeben.
Sie woll‘n nichts mehr lernen, nach Regeln nicht richten,
sie streben nach Luxus der höheren Schichten,

doch ohne Bemühen, sie woll‘n sich nicht plagen,
sie lassen sich nichts mehr von Älteren sagen.
Und Jene, die ferne von Recht und Gesetzen,
verfangen sich völlig in Mafianetzen.

Doch mal ich zu dunkel, es gibt noch den Fleiß,
auch Streben nach Hohem, gibt schwarz und auch weiß,
wir sehen auch Gute, die stets danach streben,
dass in allen Ländern ein jeder kann leben.

So wahre ich Haltung und bleibe mir treu,
geh fleißig zur Arbeit, erhoffe stets neu,
der Staat möge uns allen die Gelder gewähren,
die uns es erleichtern, uns selbst zu ernähren.


floravonbistram