Dunkle und graue Zeit


Dunkle und so graue Zeit?
Nein, die hellen Kerzenlichter
zaubern Schein in die Gesichter,
Weihnachten ist nicht mehr weit.

Stille durch die Fluren schwingt,
in sich ruhen jetzt die Wälder,
aufgebrochen braun die Felder,
auch kein einz'ger Vogel singt.

Und so versteht es die Natur,
Kraft zu sammeln in der Ruh'.
Drum verharr auch einmal DU
gönn dir die Besinnung pur.


floravonbistram






Bleib



Bitte bleib ein kleines Weilchen
Geh noch nicht ich brauche dich
Nimm dir etwas Zeit und halte
mich ein wenig länger fest
Lass die Zeit doch weiterziehen
Tritt nur einmal aus der Spur
Lass uns zu den Sternen fliegen
Ausnahmsweise bleib bei mir

flora1978



WARUM


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Novemberblues


 Lass es nicht zu, 
dass freudlose Momente 
sich wie welke Blätter 
auf die Seele legen 
und das ganze Jahr 
zum November stempeln. 
 Schau nach vorne 
und sieh 
die hellen Lichter leuchten.

 Nur wer die dunklen Farben erlebte, 
kann die bunten Farben tanzen.

floravonbistram


Alles Suchen wird zum Finden



Alles Suchen wird zum Finden
Zweifel werden aufgelöst
von den Augen fallen Binden
es erwacht, was lange schlief,

wird vom Abgrund weggerissen
durch die Botschaft von dem Herrn.
Aufschwung wird uns durch das Wissen,
näher kommt, was gestern fern.

Was in Ewigkeit wird stehen,
wie der Weg uns lichtwärts führt,
lässt sein klares Wort uns sehen.
Gottes Strahl hat uns berührt.

Nicht was war, soll uns bedrücken,
was gewesen, sei vorbei.
Reines Wollen wird beglücken
und macht unsern Geist ganz frei.

Denn die Helfer aus dem Lichte
reichen uns die Hand hinab,
ziehen uns dann aus der Dichte
fort von ewgem Tod und Grab.

floravonbistram
1973

 

Frei




 
Ich schicke meine Gedanken,
die mich lähmen wollen,
mit den Wolken davon.

Bin ein Clown, ein  Spieler  und frei.

Mit dem Wind kann ich tanzen,
lasse ihn die Sorgen verwehen,
so fühle ich mich leicht.

Bin ein Vogel, ein Blatt und frei.

Wenn ich den Sonnentag umarme,
wird mir bis ins Herz warm,
es leuchten frohe Wünsche.

Bin ein Baum, eine Blume und frei.

Besinne ich mich auf das Leben,
fallen mir meine Träume  ein,
sie formen sich zu Liedern.

Bin ein Sänger,  ein Schreiber und frei.

Gebt mir eure Hände,
lacht und tanzt mit mir,
so bieten wir dem die Stirn,
das uns traurig, verzagt
und hoffnungslos machen will.

Wir sind Clowns, sind Spieler.
Wir sind Vögel, sind Blätter.
Wir sind Sänger, sind Leser.
Wir sind Schreiber, sind Tänzer.
Wir sind Träumer, sind Wissende.

Doch vor allen Dingen sind wir frei.


floravonbistram Dez.1994

Dies schrieb ich, nachdem ich die Scheidung eingereicht hatte.





Verblasst




Meine Erinnerung

 ist wie ein Buch.

Du bist darin ein Bild -

ein wenig verblasst

fast nicht verknittert.

Bild ohne die Risse,

die in mir blieben.

Sie zeichnen Spuren

durch mein Leben.



floravonbistram


Spiegel




Ich verhänge die Spiegel

denn mein Spiegelbild

ohne dein Gesicht

neben meinem

schmerzt unendlich