Wald und Wiese





Grüne Wunder
Wald und Wiese
unsere Lunge
Leben gebend
und erhaltend

Erhalten wir uns
diese Welt

©floravonbistram

Zeitenwende






Ich verharre
in meinem Jetzt,
überdenke das Heute,
drehe mich um
und sehe
mein Gestern,
das mir den Spiegel zeigt.
Also gehe ich vorwärts,
folge dem lockend
und  lächelnd 
winkenden Morgen,
das Erwartung verheißt.

floravonbistram




Träume








Glasspielereien





Licht bricht sich im Glas
in dem perlenden Wasser
Zeigt uns eine Zauberwelt



Herzen




Aneinandergelehnt,
stehend schweigen,
liegend lauschen,
Herz an Herz
und dann eins sein.
Dein Meinherz,
mein Deinherz
Schlag um Schlag
Herzgemeinsam




Momente






Wie duftende Blüten
im Sommerwind
meine Sinne berühren
mit unbeschreiblicher Würze,

wie aufsprühendes Feuerwerk
am Abendhimmel
unter verglühenden Sternen
mich erschauern lässt,


wie die Perlen der Gischt,
prickelnd wie kühler Sekt
meine sehnende Haut
zum Erschauern bringen,

sind die glühenden Momente
in denen deine Berührungen
meine Empfindungen aufpeitschen
kurz und so schnell verflogen.


floravonbistram


 

Verzeihen





Was hat dich so betrübt, dass du so traurig schaust,
ist über deine Seele ein Sturm hinweg gebraust?
Hat jemand dich getroffen bis tief ins Herz hinein?
Sag mir, was hat getrübet dir deiner Augen Schein?

Kam es aus Menschenmunde, was dich so arg gekränkt,
was deine junge Seele mit Bitternis getränkt?
Du musst nicht drüber grübeln, sonst wird dein Leben schwer.
Versuche zu verzeihen, schon schmerzt es dich nicht mehr.


1981





Vergänglichkeit





Zeit
ist etwas sehr
Vergängliches,
nicht vergänglich
sollte das sein,
mit dem wir sie füllen


FloravonBistram




Komm näher




Ein neues Buch ist nun auf dem Markt, 
wieder einmal Gedichte.
Ich nannte es KOMM NÄHER,
denn viele der Gedichte sind Berührungen 
mit der Natur, mit dem Leben
und die kann man nur erleben,
wenn man näher kommt.



Erhältlich bei Amazon unter



ist zum Anklicken

Wie eine Feder






Eben noch schwebend

im Himmel

der explodierenden Gefühle

und jetzt,

am Boden,

noch nicht zerstört

noch ein wenig

Sonnen beschienen-

meine Hoffnung

kleine Feder



Du kommst nie wieder



In meiner Einsamkeit sitz ich, um dir zu schreiben 
mein tiefes Sehnen auf ein Blatt Papier. 
Der Regen trommelt an die Fensterscheiben, 
mein ganzes Fühlen ruft nur noch nach dir. 

 Im tiefen Herzeleid verstummen unsere Lieder, 
die die Natur für uns gesungen hat. 
Vergeblich duften Veilchen, Rosen, Flieder, 
schon färbt die Jahreszeit ein letztes Blatt. 

Mit einem Flüsterhauch füllt sich mein stilles Zimmer, 
es klingt in mir leis eine Melodie, 
doch in des Tagesausklangs letztem Schimmer 
umweht mich dunkle Trauersymphonie. 

Noch eine Liebesnacht, mein Wunsch bleibt unerfüllt. 
Du kommst nie wieder 
und es gibt nichts, das meine Sehnsucht stillt.


 © Flora von Bistram 





Vergilbte Briefe



Da sitzt sie still und liest in längst vergilbten Briefen
Vergangenheit steigt auf aus fast vergess’nen Zeiten,
ihr ist, als wenn vertraute Stimmen nach ihr riefen,
sie fühlt das Gestern  sanft ins Heute gleiten.

Es steigt ein Duft nach Rosen aus den alten Seiten,
Erinnerung weckt Träume, die so lange schliefen,
und kann  das Hochgefühl von damals neu bereiten,

Da sitzt sie still und liest in längst vergilbten Briefen.



© FvB





Neuer Anfang





Wie die Kondensstreifen am Himmel
gehen die Bahnen unseres Lebens
nie gerade, sondern überschneiden
und treffen sich,
oft auch immer wieder
mit den gleichen Erleben.

Die Seele befreien vom Ballast der Zeit,
im Spiegelklar des Wassers
das Wahre sehen zu können,
um einem neuen Anfang
Vertrauen schenken zu können.
 
FvB 



Nachtgedanken








Wunderbare Welt.
Schauen ist manchmal wie ein Gebet.
Unermessliche Schönheit
um uns herum.
Schützen wir diese
unsere Welt.



Verweile mit mir
und lass den Abend wirken
lauschen wir den Stimmen der Nacht



Einladend-
doch wird uns Einlass gewährt
wenn wir darum bitten


 Eine Treppe empor
Auch das Leben besteht aus Stufen
die wir manchmal
leichten Schrittes
doch mitunter auch nur
mit Anstrengung ersteigen können

Ein offenes Tor im Dunkel
Ist da ein Weg
den wir furchtlos beschreiten könnten?